| in dem dicken Kopf. Dazwischen fand die seltsame Vermehrung eines Publikum statt was von GH mit Enthusiasmus, noch mehr Umarmungen begrüßt wurde, die geschichte vom Großvater und den Tomaten, Johnny-Cash-Conversion, "Louie, Louie", "Home Of The Blues", funky und metallic |
POPROCK CONNECTIONSAuszuge aus unserem aufgenommen an verschredenen Orten im Central. Mit her einscheinender Sonne und beteiligtem fotografen. Erst am Früstückstisch, dann auf dem bett, dann draußen, auf der Straße... |
ist er wieder da em mann eine Flasche Branntwein und die grandiose
instrumentale Fanfare des uppigen des neuen voluminosen Lebens "Fanfare in
D Major/Come, Come".
POP ROCK CONNECTIONS ALL FOR LIFE"Wer spaß hat, lebt länger!" Ich mußte während des Konzerts immer wieder dran denken, weil ich es auf der Bühne sah und weil es bis in die hinterste Ecke des Rose-Clubs rüberkam, dieses Gefühl. GH: > Klar, Dein Körper spricht zu dir. Icd gebe dir ein Beispiel: Ich bin seit langer Zeit schon Vegetarier, und dann plötzlich wollte ich unbedingt Leber essen, ständig mußte ich dran denken... und dann kam ich drauf, daß mein Körper mir nur sagen wollte, daß er Eisen brauchte... und die Zufuhr konnte mich ihr auch in Tablettenform holen... also, man muß nur drauf hören, was der Körper sagt, denn der Körper ist SMART, und dann w&auuml;hlen... < Übertragen auf Musik... scheint es so zu sein, daß Dein Körper dir eine Menge sagt! Du bist wirklicher Vegetarier aber sonst überhaupt nicht straight-edge-mäßig drauf? Im Leben, das du fürst, in der Beschaffenheit der Musik? GH: > Nein, ich glaube nicht... ich glaube Leute mit einem festen, zu harten Programm wollen nur etwas nachmachen, wovon sie oft genup gar nicht wissen, was es ist. So machen sie sich an Regeln fest, und dabei bleibt es dann. Das, was ich über die Menschen herausgefunden habe, ist folgendes: sie wollen unabhängig sein, und doch wollen sie reinpassen, sie wollen IM CLUB sein, sie wollen kommunizieren. So ist es... jeder. Und die festen Regeln werden fürs Unabhängigsein wie für das Kommunizieren aufgestellt. Ich bin hier allerdings nicht mit meinen Home-Peers, sondern mit anderen Leuten (Strangemen). < Abgrenzungsmanöver sind nicht seine Sache. Regel wird gebrochen durche klarkommen, durch ein grundsätlich positives Sich-in-die-Arme-der- Strangemen-werfen. Regeln durchbrechen durch einmal um die Achse gewundene Erkenntnis macht etwas Besonderes, eine ganz neue Art, cool zu sein. DROPOUTGH: > Live war es er etwas seltsam dann kam, dieser Störer, und ich habe mich gewehrt, und dann bekommt man selbst auf der Bühne die Unterstützung. Er hat mich stärker gemacht, die Herausforderung, damit umgehen zu müssen, macht stark... und dann haben wir Songs gespielt. < |
Du hast viel gesprochen auf den Bühne nicht nur zu diesem Störer
sondem auch andere Sachen, Geschichte, Wortspiele, Witze, eingebetter in die
Songs... ist das immer so... diese gute Laune?
GH: > Nein, nicht unbedingt. Gestern war es so... am anfang der Tour habe ich überhaupt nicht geredet, nur Hello und Goodbye gesagt zum Publikum, aber nun fühle ich mich auch wohler MIT der Band, und ich brauche mich nicht zu fragen, ob wir es schaffen, einer guten Auftritt zu machen, weil ich jetzt weiß daß es klappt. Die wirkliche Band zu Hause istader Nova Mob Mike Cregio, Grant Hart, Kevin Lavaly, Thomas Merkl. < CAUSESie sind noch nicht auf der Platte, die hat Grant Hart hauptsächlich selbst bespielt... mit vielen interessanten Keyboard-Elementen, auf Orgel basierendem Sound, eine Platte, bei der es aber im wesentlichen um die Songs geht. Wie bei einem Neil Young oder einem Alex Chilton aus einer anderen Zeit und nach Hüsker Dü, ja, die einholende Vergangenheit, wo er aber fast noch mehr als die anderen beiden Greg Norton und Bob Mould entscheidende Bilder zum Hängenbleiben liefert, erst das des songschreibenden Drummers eine Besonderheit, dann derjenige, der für die Auflösung von Hüsker Dü verantwortlich gemacht worden war. Die totale Üppigkeit hatte ihn für einige Zeit in die H-Abhängigkeit geführt, was aber letzlich nur das bißchen war, was es brauchte, daß sie sowieso schon gespannte Beziehung zwischen Mould und Hart zersplitterte. Es gibt Nachwirkungen, und es gibt Nachbearbeitung dieser zersplitterung von beiden Seiten. Es gibt Moulds "Workbook" (siehe SPEX 8/89), Manifest eines Zwangscharakters, und es gibt Grant Harts "Intolerance". Manifest eines zukünfigen Godfathers of Rock, positiv, extrovertiert, herausquelend, das Hemd und die Witze, nicht eine Sekunde pr&auuml;tentiös. Mit eine Haarschnitt vom Härtesten: zerrupft, zerschnitten (Nikki Sudden sieht dagegenaus wie frisch vom Föhnen), denn er nimmt sich Zukunft, nach all dem, schließt sich an das alles an, was ihn selbst an Kultur umgibt.
Continued>> |
"Ich hatte diese Beziehung, die etwas schwierig geworden war. Nachts tr&auuml;umte ich, daß wir zusammen im Bett liegen und zwischen uns... |
Teile, Lieder von seiner neuen Platte "Intolerance", darunter ein irisch
anmutender Ohrwurm ("The Main"), und das von seiner ersten EP
herübergeholte "Twenty-Five-Forty-One".
So voll war schon lange keine Musik mehr live zu sehen. Nichts Aufgeregtes, keine Spielchen, nur reines Spiel, trashig und doch tief, um Freude und, um Zorn, Auftrumpfen und Zerbrechen sich drehend. Spiel des nicht-peinlichen, gro&$23;en Gefüls, ausladend gegen jede Cleverness, das sich kleine personlich wichtige Dosen an Sentimentalität genehmigt... eben alles, was er zum Wohlergehen braucht, auch das. Da standen wir und stellten fest, das ist ja wie Alex Chilton 1975, und das ist ja schon fast Gott ein Rührender. EDGEEr war mit der "Queen Elisabeth" also per Schiff herübergekommen. Und bevor er wieder zurück nach St. Paul, Minneapolis aufbrechen sollte, wollten wir natürlich mit ihm sprechen. Und immer noch klang es im Ohr: ALL OF MY SENSES!!! (noch ein Popsong des Jahres... wenn die Charts nicht schon ausgewertet waren.) Oh, wir sollten noch so unendlich viel mehr herausfinden, über die Beschaffenheit eines Körpers und eines großen, weißen Soul als die amerikanischen Wissenschaftler, und das trotz definitiver Angeschlagenheit auf beiden Seiten. Es war ein wirkliche großartiger Samstagmorgen. |
bewies es sich noch mal: Es funktioniert auch, das Leben, wenn man den dingen
nicht nachstellt, sondern sie sich ausbreiten läßt. Grant Hart ist
ein Meister des Sichausbreitens, ein wahrhaft voluminöser Charakter, der
dabei so weit geht, Frauen in Pelzmänteln auf offener straße die
Frage hinzubrüllen ob sie vielleicht dir Tiere, die sie am Leib tragen,
personlich gekillt und auch gegessen haben. Da ist dann Schluß mit
der Üppigkeit, während er den verbleibenden Rest der Welt am
liebsten ständig, umarmt. Und es gibt keinen grundsätzlichen
Unterschied zwischen dem einen (Musik/Konzert) und dem anderen Sprechen...
in seiner Nähe gibt es erst mal Ursuppen-Feeling!
Differenzierungen, Verfeinerungen werden jedoch nicht ausgeschlossen, sondern umschlossen. Man braucht sich ihn nur anzusehen oder nur die Platte anzuhören... THE RETURN OF NORMAL PLUNGE TO HELLManche Songs handeln von ihm selbst, sprechen in sich von Exorzismen, harten Zeiten, Schmerz und Dreck und enden doch fast immer als Popsong. Keine Energie ging verloren. IT's LIKE ROCK BOTTOMGrant Hart ist kein Drummer mehr, und Grant Hart ist bisexuell, und Grant Hart ist... sagt Grant Hart. Grant Hart hatte eine Menge Ärger in den letzten beiden Jahren. Und doch |
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